Erster Beobachtungsabend 2013

Trotz wolkenverhangenem Himmel und vereisten Straßen kamen am 19. Januar Besucher zum ersten öffentlichen Beobachtungsabend im Jahr 2013. Bei klarem Himmel wären unser Mond, der Planet Jupiter, Gasnebel, Sternhaufen und Galaxien die Beobachtungsobjekte gewesen.

 

 

Zuerst hielt ich deshalb einen Vortrag über die Raumsonde GALILEO, die sich 8 Jahre lang in einer Umlaufbahn um den Planeten Jupiter befand. Außerdem zeigte ich noch Aufnahmen und Filmsequenzen von den bemannten Mondlandungen. Anschließend erläuterte Stefan den am 13.12.2012 erfolgten Vorbeiflug der chinesischen Mondsonde CHANG’E-2 am Asteroiden Toutates. Auch über die geplante Raumkapsel Orion berichtete er und zeigte dazu eine Animation. Nach diesen Vorträgen wurden den Besuchern noch unsere Raumfahrtmodelle, sowie unsere Beobachtungsplattform gezeigt. Neben Stefan und mir waren auch Wolfgang, Kai, Joachim und Marcel im Einsatz.


 

Reiner und Stefan

Weltuntergang

Der Weltuntergangshysterie zum Trotz trafen wir uns am 21.12. zum Grillen

Obwohl der Wetterbericht mal wieder nicht Recht hatte und es gegen 19:00 kräftig regnete, wurden die Kohlen angezündet.

Durch das feuchte Wetter gab es aber eine kuschelige Atmosphäre um den Grill. Immerhin hatten trotz dem schlechten Wetter 10 Personen den Weg zur Sternwarte gefunden!

Bernd, Simone, Wolfgang, Herbert, Michi, Jörg, Reiner, Joachim, Heike und ich

Ein gemütlicher Abend, bei einem Fläschchen Trollinger, Bratwürsten von VW und anderen toten Tieren. Der Weltuntergang konnte also kommen!

Es war schon nach Mitternacht und vom Weltuntergang nichts zu spüren. Aber in Südamerika war ja noch der 21.12. (der Weltuntergang gilt ja nach dem Mayakalender, also musste man noch die Zeitverschiebung mit hineinrechnen.)

Aber - nachdem ich das jetzt schreibe, und ihr das jetzt lest, dürfte auch dem Letzten klar sein der Weltuntergang hat (mal wieder) nicht stattgefunden Lächelnd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teleskop 2 - der Strom ist weg

Ausfall der Stromversorgung für Telekop Nr. 2,
den Lichtenknecker Refraktor

Eigentlich wollte ich ja heute auf der Sternwarte die Kabellänge für die Stromversorgung der Lacerta MGEN Autoguidingkamera am Teleskop 2 und 3 ausmessen.

Beim Teleskop 2 ist mir eine erhöhte Spannung (42V) aufgefallen. Gut das die FS2 Steuerung das so gutmütig weggesteckt hat.

Also alles erst mal spannungsfrei gemacht!

Nachdem ich die Frontplatte der Stromversorgung abgenommen habe, kam mir schon ein "elektrischer" Geruch und kleine Rauchwölckchen vom Spannungsregler entgegen.

Wir hatten letzten Freitag schon einen komischen Geruch festgestellt, waren aber der Meinung das der von außerhalb kommt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt werde ich morgen mal schauen wo ich schnell ein Ersatznetzteil herbekomme.

Aber ich habe gerade nachgerechnet, für den Einsatz in der kalten, feuchten Umgebung, ist eine Lebensdauer von 23 Jahren auch nicht gerade ohne. Wurde halt auch sauber gelötet :-) , und 3 Netzteile funktionieren noch.

So das war's für heute, nächstes mal hoffentlich wieder was astronomisches im Blog

Gruß Stefan