Weitere Umplatzierungen und Einweisungen auf der Beobachtungsplattform im Zeitraum Mitte / Ende Mai 2015

Mitte Mai traf der bestellte Okularauszug für unseren 120er-Starfire-Apochromat ein. Dieser wurde dann von unserem Technischen Leiter Stefan montiert. Danach konnten wir auf der Montierung 5 unserer Beobachtungsplattform mein Teleskop abnehmen und den 120er-Stafire-Apochromat wieder anbringen (siehe auch Bericht vom 06.03.2015).

Stefan platziert unseren 120er-Starfire-Apochromat auf Montierung 5Stefan an meinem 130er-ED-Apochromat auf Montierung 2

Meinen 130er-ED-Apochromat brachten wir dann auf Montierung 2 an. Josefs 110er-Lichtenknecker lagerten wir vorübergehend ein. Für dieses Telekop haben wir einen anderen Stellplatz geplant.

Stefan gibt eine Einweisung an meinem Teleskop An meinem Teleskop

Stefan erteilte den aktiven Mitarbeitern noch eine kurze Einweisung in die Bedienung meines Teleskops.

Reiner

Ausflug des Arbeitskreises Raumfahrt und Sonnensystem vom 2. Mai 2015

Am 2. Mai trafen sich mehrere Mitglieder des Ak Raumfahrt und Sonnensystem um 12.00 Uhr auf der Sternwarte, um ins Steinheimer Becken zu fahren. Bereits bei unserer ersten Ausfahrt in diesen Meteoritenkrater vom 11. Mai 2013 (siehe auch Bericht und Fotos hier unter "unser Blog") erkundeten wir einen Teil des Steinheimer Beckens. Außerdem besichtigten wir damals auch das Meteor-Kratermuseum und sahen dort einen Film über die Entstehung und der darauffolgende Entwicklung dieses Meteoritenkraters an. Dieses Mal stand nun die Erkundung eines anderen Teils des Steinheimer Beckens an.

Die Teilnehmer unserer Ausfahrt vom 2. Mai

Im Konvoi fuhren wir bis zum Kraterrand vor Steinheim im Albuch, das sich im Krater befindet. Dort stellten wir auf einem Parkplatz unsere Fahrzeuge ab und platzierten ein weiteres Fahrzeug in Steinheim-Sontheim, wo unsere Erkundung/Wanderung enden sollte.

Auf dem Kraterrand nördlich von SteinheimAuf dem Kraterrand nördlich von Steinheim

Beginn der Wanderung

Unter der Leitung von Stefan wanderten wir los. Zuerst ging es hinab in einen Teil des Kraters.

während der Wanderung

während der Wanderungwährend der Wanderung

Das Steinheimer Becken gehört weltweit zu den am besten erhaltenen Meteorkratern, die einen Zentralberg besitzen. Nach den jetzigen Erkenntnissen wurde es, wie das Nördlinger Ries, vom selben Asteroiden vor etwa 15 Millionen Jahren erzeugt. Dieser ist vermutlich beim Eintritt in die Erdatmosphäre in zwei Teile zerbrochen, wobei durch den Einschlag des kleineren Teils das Steinheimer Becken und durch den Einschlag des größeren Teils das Nördlinger Ries entstand.

weiter hinab in den Krater

Bei dem Meteoriten handelte es sich wahrscheinlich um einen Steinmeteoriten. Die Energie, die damals durch den Einschlag im Steinheimer Becken entstand, ist vergleichbar mit der Energie von etwas 10.000 Atombomben des Typs einer Hiroshima-Bombe.

Ida - unser jüngstes Mitglied (zur Zeit der Ausfahrt)auf dem Kraterboden

kurze Rast

Nachdem wir einen Teil des Kraters durchwandert hatten, ging es wieder hinauf auf den Kraterrand.

hinauf auf den Kraterrand hinauf auf den Kraterrand

 

Blick vom Kraterrand in den Krater

Auf dem Kraterrand

Auf dem Kraterrand wanderten wir dann Richtung Sontheim.

Ankunft in Sontheim

In Sontheim kamen wir dann gegen 17.30 Uhr an. Das untere Bild zeigt den Blick von Sontheim auf einen Teil des Kraterrandes.

Blick von Sontheim hinauf auf den Kraterrand

In Steinenkirch hatten wir zum Abendessen reserviert.

 beim gemeinsamen Abendessen

Gegen 21.00 Uhr kamen wir wieder in Donzdorf an.

Reiner

Partielle Sonnenfinsternis am 20. März 2015

Stefan und ich befanden sich ab 7.30 Uhr auf der Sternwarte, um die letzten Vorbereitungen zum Beobachten, Filmen und Fotografieren der partiellen Sonnenfinsternis zu treffen.

Mein Großfernglas ist einsatzbereit für die SonnenfinsternisStefan und ich bei den letzten Vorbereitungen 

Stefan filmte aus unserer Beobachtungskuppel und ich fotografierte aus der Beobachtungsplattform den gesamten Verlauf dieser partiellen Sonnenfinsternis. Außerdem wollten wir natürlich auch das Ereignis beobachten. Dazu richteten wir u. a. unser H-Alpha-Teleskop Solarmax 90 parallel zu meinem Teleskop auf unser Zentralgestirn aus. Auf der Beobachtungsplattform rüsteten wir zusätzlich meinen Refraktor (zum Fotografieren) sowie Josefs Refraktor (zum Beobachten) mit Sonnenfiltern aus.

Sigrid am Großfernglas und Wolfgang an Josefs Refraktor

Außerdem brachten wir auch mein Großfernglas 37x100 zum Einsatz (natürlich auch mit zwei Sonnenfiltern), sodass wir die part. Sonnenfinsternis auch 3-D beobachten konnten. Stefan rüstete auch unseren 8-Zoll-Refraktor in der Kuppel entsprechend aus. Neben Stefan und mir waren auch Wolfgang, Annette, Sigrid und Enza im Einsatz.

Stefan und ich beim Interview mit einem Redakteur der NWZ

Stefan beim Filmen in der BeobachtungskuppelIch beim Fotografieren auf der Beobachtungsplatttform

Für Besucher hatten wir die Sternwarte geschlossen, da ansonsten es nicht möglich gewesen wäre, den gesamten Verlauf zu filmen, zu fotografieren und zu beobachten.

Stefan und ich beim Interview mit Redakteuren der GZ

vorne: zwei Mitarbeiterinnen der NWZ beim Beobachten

Lediglich Redakteure, Fotografen und Mitarbeiter (NWZ und GZ) der Südwestpresse hatten sich angekündigt. Bereits schon vor Beginn des Himmelsereignisses trafen dann die Presseleute ein. Stefan und ich wurden mehrmals interviewt.

nach der Sonnenfinsternis: Stefan, Annette, Wolfgang, ich und Sigrid

Gegen 11.50 Uhr war die Sonne wieder "frei" und wir konnten mit den Ab- und Aufräumarbeiten beginnen. Erst im Jahre 2021 wird bei uns wieder eine partiell sichtbare Sonnenfinsternis zu beobachten sein. Doch der max. Bedeckungsgrad wird dann lediglich 10% betragen.

Reiner

Weitere Beiträge ...

  1. Umplatzierung auf der Beobachtungsplattform am 6. März 2015
  2. Renovierungsarbeiten Januar und Februar 2015
  3. Heiliger Abend 2014 auf der Sternwarte
  4. Advents-/Jahresabschlussfeier 2014 am 13. Dezember
  5. Letzte angemeldete Gruppe 2014 am 18. November
  6. Ausflug des Ak Raumfahrt und Sonnensystem am 25. Oktober 2014
  7. Beobachtungen im Herbst 2014
  8. Wasser im UG / Renovierungsarbeiten September bis Dezember 2014
  9. Schülerferienprogramme Anfang September 2014
  10. Perseidennacht vom 12. auf 13. August 2014
  11. Sommerpause 2014
  12. Öffentliche Sonnenbeobachtung am 15. Juni 2014
  13. Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Messelbergsternwarte am 30. Mai 2014
  14. Sternguckernacht auf der Eybacher Hütte am 17. Mai 2014
  15. Bundesweiter Astronomietag am 5. April 2014
  16. Wanderung des Ak Raumfahrt und Sonnensystem durch unseren Astronomischen Lehrpfad am 29. März 2014
  17. Nächtliche Beobachtungen im Winter 2013/2014
  18. 2. Teil Installation Beleuchtung am 22. Februar 2014
  19. Installation Beleuchtung am 7. Februar 2014
  20. Advents-/Jahresabschlussfeier 2013
  21. Video vom Komet Lovejoy
  22. Video vom Komet ISON
  23. Ausflug des Ak Raumfahrt und Sonnensystem am 2. November 2013
  24. Abholung der FORNAX 51 Montierung in Volkach
  25. Astronomiemesse AME 2013
  26. Perseidennacht 2013
  27. Ausflug des Ak Raumfahrt und Sonnensystem am 11.05.2013
  28. Mitgliederversammlung 2013
  29. Schlechtwetterprogramm (Andi's Geburtstag)
  30. Erster Beobachtungsabend 2013
  31. Weltuntergang
  32. Teleskop 2 - der Strom ist weg
  33. Fahrt zur AME am 08.09.2012
  34. Perseidennacht 12.08.-13.08..2012
  35. Montierung in der Kuppel erhält dauerhaften PC Anschluß
  36. Arbeitsdienst am 21.07.2012
  37. Jupiterbedeckung durch den Mond am 15.07.2012
  38. Grillfest am 06.07.2012
  39. Vereinsabende
  40. Beiträge unserer Mitglieder